Herr Möhrle
Planung und Umwelt, Umweltschutzbeauftragter
Sachgebiet Planung und Umwelt, Fachbereich 3: Bauen und Gemeindeentwicklung +1 Weitere
Der Schutz unserer Umwelt sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Natur, Landschaft und natürlichen Ressourcen sind zentrale Aufgaben der Gemeinde Rielasingen‑Worblingen. Im Sachgebiet Planung und Umwelt werden die kommunalen Aufgaben in den Bereichen Umwelt‑, Natur‑ und Landschaftsschutz, Grün‑ und Gewässerpflege, Flächennutzung sowie Mobilitäts‑ und Klimaschutzmaßnahmen konzeptionell, fachlich und organisatorisch begleitet.
Ein besonderes Ziel der Gemeinde ist es, bis 2040 klimaneutral zu werden. Dieses Vorhaben ist ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Entwicklung und ergänzt die Maßnahmen in den Bereichen Umwelt, Energie, Mobilität und Nachhaltigkeit.
Umweltberichte, Eingriffs- Ausgleichsbilanzierung
Die Gemeinde legt großen Wert auf die Eingrünung von Baugebieten und kommt Ihrer Verpflichtung nach § 1a Baugesetzbuch (Eingriffs- Ausgleichsregelung) nach.
Grünflächenkataster, Biologische Vielfalt. In Zusammenarbeit mit dem Baubetriebshof/Gärtner
Öffentliche Grünflächen erfüllen vielfache Aufgaben (Ortsbild, Artenvielfalt, Kleinklima, etc.). Die Gemeinde hat hierzu ein Grünflächenkataster erstellt.
Verkehrssicherungspflicht und Pflege gemeindeeigener Bäume
Die Gemeinde sorgt für die Verkehrssicherung Ihrer ca. 4.200 Bäume. Bäume nehmen wichtige Funktionen war, sie sorgen für ein schönes Ortsbild, sind wichtig für das Kleinklima und dienen als Luftfilter, darüber hinaus tragen sie zur Bereicherung der Artenvielfalt bei.
Biologische Vielfalt, Artensterben, Biotoppflege, Schutzgebiete
Die Gemeinde hat für die landesweite Biotopvernetzung auf Ihrer Gemarkung die Biotopvernetzung erstellt. In Zusammenarbeit mit dem Landschaftserhaltungsverband des Landkreises will die Gemeinde künftig die Artenvielfalt auf Ihrer Gemarkung erhöhen. Die Biotopvernetzung gibt hierzu zahlreiche Maßnahmen vor, wie zum Beispiel: Flächenankauf, Pflegevorschläge, Biotopneuanlagen, Extensivierung, etc.
Renaturierung und Pflege der Fließgewässer
Gewässer stellen in der Aachaue wichtige Vernetzungsadern dar, deshalb will die Gemeinde auch zukünftig die Gewässer naturnäher gestalten und pflegen.
Beispiele hierzu sind die Renaturierung der Radolfzeller Aach im Gewann Hardspiele und die naturnahe Gestaltung des Worblinger Bächlebaches.
Neuanlagen und Schutz der Stillgewässer
Kleinere Stillgewässer wurden in der Vergangenheit häufig verschüttet, dies stellt unter anderem ein Problem für viele Amphibien dar. Der Erhalt und die Neuanlage von kleinen Stillgewässer ist deshalb ein wichtiger Baustein zu mehr Artenvielfalt.
Streuobstschnitt, Streuobstpflanzung, Streuobstsortengarten
Streuobstwiesen sind ein Markenkennzeichen der Hegaulandschaft, sie sind historisch gewachsen und bieten unzähligen Tierarten Lebensraum. Die Gemeinde unterstützt Neupflanzungen mit 25,- Euro/Streuobstbaum, sie organisiert und finanziert den Streuobstschnitt über das Förderprogramm Baumschnitt-Streuobst des Landes Baden-Württemberg.
Bibermanagement, Störche, Fledermäuse, Amphibien, Schwalben, etc.
Die Gemeinde unterhält mit großem Aufwand ein Bibermanagement.
Darüber hinaus unterstützt die Gemeinde einzelne Arten, Beispiele hierfür sind der Weißstorch, Schwalben, Feldermäuse und Streuobstvogelarten.
Grillplatz, Wegewartung, Biotoppflege
Seit dem Jahre 2003 unterhält die Gemeinde am Rosenegger Berg einen Naturlehrpfad mit großen Schautafeln zu unterschiedlichen Naturthemen und kleinen Baumtafeln. 2025 wurde der Naturlehrpfad, mit finanzieller Hilfe der Bürgerstiftung und des Müllabfuhrzweckverbandes, saniert und am Grillplatz Steinbruch ein neuer Schwenkgrill erstellt. Zum Naturlehrpfad gibt es in den Infoständern des Rathauses einen Flyer.
Radwege, Stadtradeln, Aktionsplan Mobilität und Klimaschutz
Im Jahre 2026 verabschiedete der Gemeinderat den Aktionsplan Mobilität und Klimaschutz und stellte somit die Weichen, insbesondere für mehr Rad- und Fußverkehr. Die Gemeinde nimmt seit 2020 an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ teil. Durch die Gemeinde läuft der „Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Fernradweg“ des Landes Baden-Württemberg. 2021 wurde auf Initiative der Gemeinde die Streckenführung geändert und somit die Attraktivität erhöht.
Alt- und Totholzkonzept
Die Gemeinde setzt im Gemeindewald die Schwerpunkte auf die Naherholung und die Artenvielfalt. Sie hat deshalb beschlossen, das Alt- und Totholzkonzept des Landes Baden-Württemberg im Gemeindewald umzusetzen. Aktuell werden sogenannte Habitatbaumgruppen auf allen Gemeindewaldflächen ausgewiesen. Diese Bäume sind künftig von der wirtschaftlichen Nutzung ausgeschlossen. Darüber hinaus hat der Gemeinderat im Jahre 2022 das ca. 10 ha große Waldrefugium „Berg“ am Schienerberg beschlossen, hier soll zukünftig ein artenreicher, stabiler und klimaresistenter Wald entstehen.
Bauleitplanung, Flächennutzungsplan
Die Gemeinde hat, im Rahmen der Fortschreibung des Teilregionalplanes Solarenergie des Landes Baden-Württemberg, im Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Ihre Freiflächenphotovoltaikgebiete ausgewiesen. Sie erfüllt somit das 2 % Ziel des Landes Baden-Württemberg. Auf der ausgewiesenen Sondergebietsflächen Solar „Krumme Reute“ hat die Fa. Solarcomplex 2026 bereits ein Solarpark realisiert.
Planung und Umwelt, Umweltschutzbeauftragter
Sachgebiet Planung und Umwelt, Fachbereich 3: Bauen und Gemeindeentwicklung +1 Weitere
Klimaneutralitätsbeauftragter, Energiemanagement
Sachgebiet Hochbau- / Gebäudemanagement, Fachbereich 3: Bauen und Gemeindeentwicklung, Sachgebiet Planung und Umwelt +2 Weitere