Kind beißt in einen Apfel. Quelle: www.morguefile.com

Förderprojekte der
Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen

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Bürgerstiftung fördert Gewaltpräventionsprojekt an Grundschulen - BE COOL - Stark im Konflikt


21.07.2021

Konflikte und Gewalt in vielfältiger Form sind ein häufiges Phänomen im Alter von Kindern und Jugendlichen geworden. Dazu gehören verbale Grenzüberschreitungen, Mobbing, Ausgrenzung, Drohungen, Erpressungen oder körperliche Handgreiflichkeiten und Schlägereien.

"BE COOL-Stark im Konflikt" ist ein Konzept zur Gewaltprävention an Schulen, sowohl im Grundschulbereich als auch in der Sekundarstufe. Es wird bereits seit einigen Jahren erfolgreich an zahlreichen Schulen als fester Baustein für Kinder und Jugendliche angeboten. Es ist ein ganzheitliches Konflikttraining, das zum Ziel hat, alle am Entwicklungsprozess der Kinder und Jugendlichen beteiligten Erwachsenen für das Thema Gewalt zu sensibilisieren, gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Schülern vorzubeugen, sowie die Persönlichkeit des Einzelnen und die Klassengemeinschaft im Ganzen zu fördern.

Die Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen findet dies ein tolles Präventionsprojekt für Kinder und Jugendliche und hat deshalb entsprechende Kurse an der Hebelschule und Hardbergschule gefördert. Die Gewaltpräventionstrainings wurden im Juni/Juli von der BE COOL Akademie gGmbH durchgeführt. Die Trainings sind bedürfnisorientiert und altersgerecht konzipiert.

Vor Ort wurde das Projekt von Schulsozialarbeiterin Miriam Auer organisiert, die zu den Kursen ergänzte, dass die Kinder aufgezeigt bekommen, was sie für Möglichkeiten und Alternativen haben, eine gute Konfliktkultur zu erhalten. Ein Thema sei unter anderem das Nein-Sagen lernen. Die Kinder sollen ihrem Bauchgefühl vertrauen. Was fühlt sich gut an und was fühlt sich gar nicht gut an. Stopp-Sagen, wenn ich es nicht möchte oder es mir zu viel wird. Was habe ich überhaupt für Gefühle und wie nehme ich und meine MitschülerInnen diese wahr. Was kann ich tun, bevor der „Wutluftballon“ platzt.

In den Trainings wurde das Wir-Gefühl durch viele Spiele gestärkt und auch immer wieder reflektiert. Was kann jeder Einzelne für eine gute Klassengemeinschaft beitragen. Weiterhin hat der Trainer Stockkampfelemente einfließen lassen und die Geschichte des Stockkampfes erzählt. Es ging um das Miteinander und nicht das Gegeneinander. Am Schluss erklangen alle Stöcke im Einklang.

An der Hebelschule erklingen die Stöcke im Einklang.

In diesem ganzen Projekt werden immer wieder Themen wie Kommunikation, konstruktive Konfliktlösung, Achtsamkeit, Selbstbewusstsein und Kooperation praktiziert, geübt und reflektiert.

Bürgerstiftung unterstützt Barrierefreiheit im Naturbad Aachtal


21.07.2020

Barrierefreier Strandkorb und Wasserrollstuhl bieten attraktives und nachhaltiges Angebot für Menschen mit verminderter Mobilität

Innovation und Inklusion gehen Hand in Hand


Vor kurzem konnten im Naturbad Aachtal ein barrierefreier Strandkorb sowie ein Wasserrollstuhl eingeweiht werden. Zu einem Pressetermin hatte die Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen geladen.

Silke Graf, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, freute sich, gleich zwei neue innovative Spendenobjekte im Naturbad präsentieren zu können. Dazu gehört zunächst ein barrierefreier Strandkorb, der in der Regel am Ostseestrand zu finden ist. Der als Zweisitzer ausgelegte Strandkorb wurde auch im hohen Norden in Usedom gefertigt und bietet Platz für einen Rollstuhlfahrer und Sitzgelegenheit für eine Begleitperson. Seine hochwertige und wetterfeste Verarbeitung sowie seine attraktive Gestaltung lassen Strandgefühle im idyllisch gelegenen Naturbad aufkommen.

Weiterhin wurde ein Wasserrollstuhl angeschafft, den auch Menschen mit stark eingeschränkter Mobilität nutzen können. Bei der Ausstattung des wassertauglichen Rollstuhls wurde großer Wert auf Sicherheit gelegt. Die Benutzer können sich mit dem Wasserrollstuhl über eine Rampe in das Becken des Naturbades gleiten lassen.

Der eingeladene Behindertenbeauftragte des Landkreises Konstanz, Oswald Ammon, zeigte sich begeistert von den innovativen Anschaffungen im Hinblick auf die "Barrierefreiheit", der in Zeiten des demographischen Wandels eine besondere Bedeutung zukomme. Barrierefreiheit werde auch immer mehr zu einem wichtigen, aber unterschätzten Wirtschaftsfaktor und sei ein nachhaltiger und unverzichtbarer Garant für Lebensqualität. "Der Einsatz des barrierefreien Strandkorbs sowie des Wasserrollstuhls verhilft Hürden zu überwinden, sodass Innovation und Inklusion Hand in Hand gehen können", betonte Herr Ammon auch als frischgebackener ehrenamtlicher "Botschafter Barrierefreiheit" des Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter Baden-Württemberg e.V. (LSK).
Weiterhin hob er hervor, dass die Gemeinde Rielasingen-Worblingen nicht nur mit diesen Projekten im Naturbad Aachtal Vorreiter beim Vorantreiben der Barrierefreiheit im Landkreis Konstanz sei.

Des Weiteren machte Bürgermeister Ralf Baumert im Pressegespräch deutlich, wie wichtig die Inklusion und damit einhergehende Angebote seien, mit der Menschen mit Behinderung volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben.

Freude über behindertengerechte und nachhaltige Anschaffungen für das Naturbad Aachtal.
Text zum Bild: Freuen sich über behindertengerechte und nachhaltige Anschaffungen für das Naturbad Aachtal (von links nach rechts): Oswald Ammon, Behindertenbeauftragter Landkreis Konstanz, Eckhardt Pfeiffer, stellv. Vorstandsvorsitzender Bürgerstiftung, Eheleute Nurhayat und Cengiz Aktas, Betreiber des Naturbades, Silke Graf, Vorstandsvorsitzende Bürgerstiftung, Bürgermeister Ralf Baumert, Burkhard Schmallenbach, Sachbearbeiter Ortsbauamt sowie Bernhard Hall, Vorstandsmitglied Bürgerstiftung.

Bürgerstiftung übernimmt Kosten für öffentlichen Defibrillator in der Sparkasse Rielasingen


19.11.2019

In der Sparkassenfiliale Rielasingen wurde im öffentlich zugänglichen Vorraum vor kurzem ein Defibrillator installiert.

Freude über den installierten Defibrillator im Vorraum der Sparkasse Rielasingen.
Zum Bild: Freuen sich über den installierten Defibrillator im Vorraum der Sparkasse Rielasingen (von links nach rechts): Vanessa Broja und Stephanie Heiss, Mitarbeiterinnen der Sparkasse, Eckhardt Pfeiffer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, Bürgermeister Ralf Baumert, Tiemo Füssler, Filialleiter der Sparkasse Rielasingen, Silke Graf, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, Markus Heil, Ausbildungsleiter beim DRK-Kreisverband und Michelle D`amelio, Sparkasse Rielasingen.

Zum Stiftungszweck der Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen gehört im Rahmen der nachhaltigen Förderung des Gemeinwohls auch der Bereich des öffentlichen Gesundheits- und Wohlfahrtwesen. Hieraus entstand die Überlegung, die Kosten für einen Defibrillator (Schockgeber) zu übernehmen und diesen an einem zentralen Ort in der Gemeinde anzubringen.
Die Sparkassenfiliale Rielasingen unter der Leitung von Tiemo Füssler erklärte sich gerne bereit, ein solches Notfallgerät im Kundenbereich, der jederzeit zugänglich ist, zu installieren.
Vor kurzem wurde bei einem offiziellen Pressetermin dem Leiter der Sparkassenfiliale und seinem Team die korrekte Anwendung des Defibrillators (Defi) erklärt.

Manchmal kann es sehr schnell passieren: Ein Mensch erleidet Herzversagen und benötigt dringend eine Maßnahme zur Wiederbelebung. In solchen Fällen  zählen manchmal Minuten oder gar Sekunden, um der betroffenen Person Hilfe zu leisten. Markus Heil, Ausbildungsleiter beim DRK-Kreisverband, nahm den Anwesenden die Angst vor der korrekten Anwendung des Defi. "Nach dem Einschalten des Defibrillators erfolgt eine akustische Anleitung", so Heil. Angewandt wird das Gerät bei einem plötzlichen Herzstillstand, wenn eine Person bewusstlos ist und nicht mehr atmet. Dem Anwender oder Ersthelfer wird über Sprachanweisungen Schritt für Schritt erklärt was zu tun ist. 
Mit dem Defibrillator wird die Herz-Lungen Wiederbelebung mit einem weiteren Baustein zur schnellen Hilfe und Anwendung ergänzt. Unabhängig davon sollte man selbst oder jemand anderer in der Nähe so schnell wie möglich den Notarzt rufen.

Ein weiterer Defibrillator wurde auch von der Firma Alicke (Karosserie + Lack) an ihrem Standort in der Robert-Bosch-Straße im Rielasinger Gewerbegebiet angebracht und steht damit im Notfall für MitarbeiterInnen, Kunden und Passanten zur Verfügung.

Am 23. Januar wird im Kulturpunkt Arlen eine öffentliche Schulung zur allgemeinen Anwendung des Defibrillators stattfinden.


Die Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen verschenkt Fledermauskästen an die Bürger


16.07.2018

Anlässlich der Versammlung des Stiftungsrates am 19. Dezember 2017 hat die Bürgerstiftung beschlossen, 2018 insgesamt 7 Projekte finanziell zu fördern. Die Projekte sind dabei breit gefächert. Auch im Bereich Natur- und Artenschutz wird dieses Jahr ein Projekt unterstützt.

Nachdem mehrere Ideen auf dem Tisch lagen, hat sich der Stiftungsrat für den gezielten Schutz einer bedrohten Tierart entschieden – den Fledermäusen.
Von den 23 Arten, die es in Deutschland gibt, stehen 17 heimische Fledermausarten auf der „Roten Liste“ der bedrohten Tierarten. Diese Arten sind in ihrem Aussehen teils sehr unterschiedlich, die Zwergfledermaus hat eine Körpergröße von nur knapp 4,5 Zentimeter, der große Abendsegler ist dagegen doppelt so groß. Die Arten tragen skurrile Namen wie Mausohr, Mopsfledermaus, Hufeisennase, Langohr, und so weiter. Unsere heimischen Arten sind Insektenjäger, dabei kann eine Fledermaus pro Nacht mehrere tausend Mücken fressen.

Der Abendsegler, eine unserer heimischen Fledermausarten. Foto: © Dave; CC by-nc-sa

Grund für den Rückgang der Fledermäuse ist zum einen der Nahrungsmangel (Thema Insektensterben) aber auch die Wohnungsknappheit. Abgestorbene, hohle Bäume werden sowohl auf der Streuobstwiese, im Hausgarten, im Wald oder in der freien Landschaft aus Unwissenheit gefällt und beseitigt.
Ältere Häuser werden renoviert oder abgerissen. Offene Dachböden, Fensterläden, Mauerritzen und Hohlstellen können von den Fledermäusen nicht mehr bewohnt werden. Bei Neubauten wird im seltensten Fall ein künstliches Quartier angeboten. Für die Fledermaus ist das eine Katastrophe, wo soll sie jetzt eine neue Wohnung finden?
 
Genau aus diesem Grund will die Bürgerstiftung dieser Tierart unter die Arme greifen. Deshalb bietet die Stiftung den Bürgern der Gemeinde Rielasingen-Worblingen einen kostenlosen Fledermauskasten an.
Voraussetzung ist, dass der Kasten auf der Gemarkung der Gemeinde aufgehängt und der Standort über die Jahre gesichert wird.

Das Umweltamt der Gemeinde Rielasingen-Worblingen unterstützt diese Aktion und wird die Fledermauskästen ab Montag, den 23.07.2018 interessierten Bürgern aushändigen. Wer zuerst kommt, malt zuerst – die Ausgabe erfolgt, so lange der Vorrat reicht. Eine Reservierung der Kästen, zum Beispiel per Telefon, ist nicht möglich.
 
Das Umweltamt wird dabei den Namen der Bürger und den künftigen Standort des Kastens notieren. Alle Beteiligten hoffen, dass die Quartiere irgendwann von den Fledermäusen angenommen werden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies mitunter Jahre braucht aber mit viel Glück auch nach einigen Tagen erfolgen kann. Geduld ist angesagt. Spätestens im Frühjahr 2019 werden die Standorte der Fledermauskästen kontrolliert, beziehungsweise nachgeschaut, ob sich bereits Bewohner eingefunden haben.
 
Auch die Gemeinde hat bereits Fledermauskästen an öffentlichen Gebäuden montieren lassen, zudem werden Vogel- und Fledermauskästen durch baurechtlicher Auflagen in neuen Gewerbe- und Wohngebieten festgesetzt.

Bürgerstiftung fördert 7 Projekte in der Gemeinde

Mehr als 9.000 Euro für Alt und Jung, für Naturschutz und Gesundheit, für den Dienst an der Allgemeinheit, für Kultur und Brauchtumspflege

20.03.2018

Mit einem wohl gefüllten Fördertopf von über 9.000 Euro und bester Laune eröffneten die Verantwortlichen der Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen die Stifterversammlung im Hotel Krone. Bürgermeister Ralf Baumert, Vorsitzender des Stiftungsrates, freute sich über die 64 anwesende BesucherInnen.

Vorstandsmitglieder und der Vorsitzende des Stiftungsrates mit den Vertretern der 7 Projekte Bild:Bossenmaier
Zum Bild:
(Von links): Bernhard Hall und Eckhardt Pfeiffer, Vorstandmitglieder Bürgerstiftung, Musikschuldirektorin Ulrike Brachat, Jürgen Krauß und Norman Pietsch, DLRG Rielasingen-Worblingen, Eheleute Pedron, Vera Zinsmayer Keller, stellv. Einrichtungsleitung St. Verena, Olivia Muolo, Jugendbürgerstiftung, Matthias Möhrle, Umweltschutzbeauftragter der Gemeinde, Marcus Engesser vom Kinder- und Jugendförderteam sowie Egon Graf, Vorstandvorsitzender Bürgerstiftung und Bürgermeister Ralf Baumert - Bild: Bossenmaier

Vor der mit Spannung erwarteten Vergabe der Fördermittel im Rahmen diverser Projekte führte zunächst der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Egon Graf kurz durch den Verlauf des Geschäftsjahres 2017. Anlässlich des zugunsten der Bürgerstiftung durchgeführten Benefizkonzertes erhielt die Bürgerstiftung wiederum eine Zustiftung von über 6.000 Euro in das Stiftungskapital. Mit dem 1. Konzert der Talente in der Talwiesenhalle am 28. Oktober 2017 eröffnete die Bürgerstiftung erstmals jungen musikalischen Talenten ausschließlich aus Rielasingen-Worblingen im Alter zwischen 8 und 18 Jahren die Möglichkeit, einmal vor großem Publikum öffentlich aufzutreten. Dieses Konzert der Talente war ein voller Erfolg – geboren aus der Idee der Bürgerstiftung. Eine weitere Auflage erfolgt in diesem Jahr am 21. Oktober 2018 in der Talwiesenhalle.
Mit der Errichtung einer Jugendbürgerstiftung in der Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen am 29.11.2017 will sich der Vorstand insbesondere den Jugendlichen in der Gemeinde und deren Anliegen widmen. Die Jugendbürgerstiftung erhält dazu ein jährlich festes Butget, zunächst beginnend mit 500 Euro.
 
2017 konnte die Zahl der Stifterinnen und Stifter auf 189 gesteigert werden. Das Stiftungskapital lag Ende 2017 bei 290.000 Euro. Dieses Stiftungskapital bleibt völlig unangetastet. Der Vorstand erwirtschaftet daraus über Zinsen und Dividenden die jährlich zur Verfügung stehenden Fördermittel. Vor dem Hintergrund „Wir möchten etwas Gutes für die Gesamtgemeinde tun“ erläuterten die Vorstandsmitglieder und der Vorsitzende des Stiftungsrates die 7 Projekte:

Projekt Nr. 1

Bürgermeister Baumert hegte schon seit langem den Wunsch, in unserer Gemeinde einen gemeinsamen St. Martins-Umzug aller drei Ortsteile durchzuführen. Als 2. Vorsitzender von PRO|RIWO konnte er seine Vorstandskollegen von diesem Vorhaben überzeugen. PRO|RIWO organisierte den 1. gemeinsamen St. Martins-Umzug. Die Bürgerstiftung förderte Brauchtumspflege mit 209,00 Euro.


Projekt Nr. 2 Artenschutzprogramm im Naturschutz (Herr Baumert)

Die Satzung der Bürgerstiftung verpflichtet uns, alle in der Satzung genannten Zweckbestimmungen im Zeitablauf zu fördern. Dazu zählt auch Natur- und Umweltschutz als genannte Zweckbestimmungen.
Auch aus dem Kreis der Stifter wurde angeregt, den Naturschutz zu berücksichtigen. Nach gemeinsamer Überlegung zwischen Vorstand und Stiftungsrat unter Einbindung des Umweltbeauftragten, Herrn Matthias Möhrle, wurde beschlossen, ein auch finanziell vertretbares Artenschutzprogramm in der Gemeinde aufzulegen. Herr Möhrle verwies dabei insbesondere auf die gefährdeten Fledermäuse.
Unter der Betreuung vom Herrn Möhrle wird die Bürgerstiftung zunächst 20 wetterfeste Nistkästen für Fledermäuse anschaffen, sofern Bürger bereit sind, diese auch in ihren Grundstücken aufzustellen bzw. aufzuhängen. Dazu stellt die Bürgerstiftung einen Gesamtbetrag von 1.260 Euro zur Verfügung. Über das Procedere werden wir in „Hallo die Woche“ ausführlich informieren.


Projekt Nr. 3 Förderung der musikalischen Ausbildung (Herr Graf)

Die Jugendmusikschule Westlicher Hegau hat beim 1. Konzert der Talente im  Oktober 2017 in der Talwiesenhalle ihr außerordentliches Ausbildungsniveau nachdrücklich in vielfältiger Weise unter Beweis gestellt.
 
Die Jugendmusikschule Westlicher Hegau unterhält in unserer Gemeinde eine Niederlassung mit Büro und Übungsräumen. Bedenken, die JMS bei der musikalischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen, werden nicht gesehen.Die Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen unterstützt mit der Anschaffung von Musikinstrumenten die Ausbildung in Rielasingen-Worblingen mit einem Betrag von 1.400 Euro.


Projekt Nr. 4 Einsatzkleidung für die DLRG (Herr Pfeiffer)

Die DLRG Ortsgruppe Rielasingen-Worblingen ist ein noch kleiner Verein in unserer Gemeinde, zählt aber ohne Zweifel zu den Einrichtungen, die nicht für ihre Mitglieder tätig sind, sondern deren Mitglieder sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen.
Hauptaufgaben: Bekämpfung des Ertrinkungstodes durch frühzeitige Ausbildung in der Selbstrettung, im Schwimmen und im Rettungsschwimmen, Bekämpfung des Ertrinkungstodes durch Organisation und Durchführung eines flächendeckenden  Wasserrettungsdienstes, Ausbildung Bereich der Ersten Hilfe und Sanitätswesen.
 
Die DLRG Ortsgruppe Rielasingen-Worblingen benötigt für Rettungseinsätze und Katastrophenhilfen geeignete Einsatzkleidung.
Norman Pietsch, 1. Vorsitzender, schlägt die Anschaffung von 7 speziellen Einsatzgarnituren – bestehend aus je einer Hose und einer Jacke vor. Die Einsatzkleidung verbleibt im Eigentum der DLRG Ortsgruppe Rielasingen-Worblingen. Die Bürgerstiftung stellt dazu 1.000 Euro zur Verfügung.


Projekt Nr. 5 Die Werkbank-Montagsrunde St. Verena (Herr Hall)

2015 stellten wir aus unseren Fördermitteln St. Verena eine mit Werkzeugen ausgestattete Werkbank zur Verfügung.
Ziel dieses Projektes: Förderung der geistigen und körperlichen Mobilität, insbesondere der männlichen Senioren, mit sinnvollen Beschäftigungstherapien.
Mit der Montags-Werkbank-Runde gründete sich bereits ein Kreis aktiver Senioren, die regelmäßig zum Wochenbeginn ihrem Hobby nachgehen.
Die wöchentliche Werkbankrunde St. Verena hat sich aufgrund guter Beteiligung auf 2 Tage ausgedehnt. Auch Seniorinnen nehmen jetzt an der Werkbankrunde teil.
 
Deshalb wurden wir gebeten, die Ausstattung der Werkbank um noch einige Werkzeuge und kleinere Maschinen zu ergänzen. Die Bürgerstiftung stellt dazu weitere 916 Euro zur Verfügung.


Projekt Nr. 6 Förderung von Heilbehandlungskosten (Herr Graf)

In Worblingen lebt ein 14-jähriges geistig und körperlich schwerstbehindertes Mädchen, das in einer Naturheilklinik vier Mal jährlich behandelt wird.
Die Eltern wenden dafür pro Jahr mehr als 16.000 Euro aus eigener Tasche auf. Die zuständige Krankenkasse lehnt die Übernahme der Behandlungskosten ab, weil diese Naturheilbehandlungskosten medizinisch nicht bewiesen seien.
Die Satzung der Bürgerstiftung erlaubt auch die Übernahme von Kosten im Rahmen der Mildtätigkeit, wobei diese Fördermittel den Eltern nicht zugänglich gemacht werden dürfen.
Die Bürgerstiftung bewilligt eine finanzielle Förderung in Höhe von 4.000 Euro. Diese Förderung erfolgt in 4 Tranchen zu je 1.000 Euro. Die Förderung wird jeweils direkt mit der behandelnden Klinik abgerechnet.


Projekt Nr. 7 Jugendbürgerstiftung (Herr Pfeiffer)

Der Vorstand errichtete im November 2017 die Jugendbürgerstiftung in der Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen. Die fünf Jugendlichen, die diese Aufgabe unter Betreuung von Marcus Engesser übernahmen, werden für die Jugendlichen in der Gemeinde spezielle Projekte vorschlagen. Die Bürgerstiftung stellt dafür jährlich ein festes Budget von 500 Euro zur Verfügung.

Ausblick 2018

Die Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen plante mit PRO|RIWO auch im Januar 2018 ein Benefizkonzert – auf vielfachen Wunsch nochmals mit dem Orchester Hohnerklang. Auch 2019 ist ein solches Benefizkonzert angestrebt.
Außerdem wird die Reihe „Konzerte der Talente“ fortgesetzt, Dazu lädt die Bürgerstiftung alle musikalisch ausbildenden Vereine, Schulen und Organisationen ein.
 
Die Bürgerstiftung wächst weiter und hat aktuell 190 Stifterinnen und Stifter. Das Stiftungskapital hat bereits die 300.000-Euro-Marke gebrochen und liegt bei rund 307.000 Euro.

Die Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen

Gegründet im Oktober 2011 von damals 90 Gündungsstifterinnen und Gründungsstiftern, hat heute 190 Stifterinnen und Stifter, ein Zuwachs von 100 Stiftern. Bei der Errichtung betrug das Stiftungskapital 80.000 Euro, heute liegen wir bei rund 307.000 Euro. Dieses Stiftungskapital wird nie angegriffen. Vielmehr erwirtschaften wir aus diesem Kapital unsere Erträge, die wir dann als unsere Fördermittel ausschließlich in der Gemeinde einsetzen.
 
Mit Ihrer Zustiftung tragen Sie ganz wesentlich dazu bei, dass unsere Fördermittel weiter wachsen. Sie unterstützen eine gute Sache in unserer Gemeinde. Wir freuen uns über jeden Euro, der uns erreicht.
 
Bankverbindung der Bürgerstiftung
IBAN: DE 30 692500350004455663 - Sparkasse Hegau-Bodensee

Sechstes Förderprojekt der Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen


12.01.2017

Digitale Technik für die Senioren

Mit 4.500 Euro beteiligt sich die Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen und fördert damit die Anschaffung eines „Interaktiv Flat Screens“ für das Pflegezentrum St. Verena in Rielasingen-Worblingen. Mit diesem neuen digitalen Bildschirm soll den Bewohnern von St. Verena die Möglichkeit eröffnet werden, sich besser mit aktuellen Informationen zu beschäftigen und so aktiv am aktuellen Geschehen in der Welt teilzunehmen. Ob Bilder und Filme aus der Gemeinde, der Region oder aus dem ganzen Land – die Seniorinnen und Senioren können sich mit Hilfe der Betreuer über alles per Internet, SAT oder Kabel informieren und so sich geistig aktiv und fit halten.

Übergabe des interaktiven Flatscreens im Pflegezentrum St. Verena.


Fünftes Förderprojekt der Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen


28.10.2016

Im Rahmen des Festaktes zum 5-jährigen Jubiläum der Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen gab Egon Graf, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes Förderprojekte aus den Fördermitteln des Jahres 2015 bekannt.

Mit weiteren 2.500 Euro fördert die Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen Heilbehandlungskosten eines 11-jährigen Mädchens aus Worblingen. Dieses Mädchen ist seit seiner Geburt schwerstbehindert. Leider beteiligt sich die Krankenkasse in keiner Weise an den kostenaufwendigen Behandlungen in einer Naturheilklinik. Die Behandlungen der Vergangenheit führten durchaus zu nachweisbaren Erfolgen für das kleine Mädchen.

Viertes Förderprojekt der Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen


13.07.2016

Mit 1.420 Euro übernimmt die Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen die Anschaffung einer mobilen Werkbank für die Senioren im Pflegezentrum St. Verena.

Die mobile Werkbank ist mit Werkzeugen für die Holzbearbeitung reichlich ausgestattet. Mit diesem Förderprojekt will die Bürgerstiftung helfen, den Senioren im Pflegezentrum St. Verena eine weitere sinnvolle Beschäftigung zu ermöglichen, zum Beispiel für kleinere Reparaturen oder die Herstellung eigener Holzartikel. Bereits bei der Übergabe beschäftigten sich die ersten Senioren ganz intensiv mit der neuen mobilen Werkbank.

Die neue Werkbank wird rege genutzt im Pflegezentrum St. Verena.


Drittes Förderprojekt der Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen


15.07.2015

In der Stifterversammlung am 30.06.2015 berichtete Egon Graf, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, über die erneut erfreuliche Entwicklung der Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen.

Der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes gab dann in der Stiftungsversammlung auch das 3. Förderprojekt bekannt.

Die Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen fördert als 3. Projekt die Heilbehandlungen eines seit der Geburt schwerstbehinderten Mädchens aus Worblingen mit 6.100 Euro. Die Krankenkasse der Eltern beteiligt sich in keiner Weise an den durchaus erfolgreichen Heilbehandlungen.

Zweites Förderprojekt der Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen

3.900 Euro für die Fördervereine der Schulen

08.07.2014

Im Sitzungssaal des Rathauses konnte Egon Graf, Vorstandsvorsitzender Bürgerstiftung, am 30. Juni mit Freude über die positive Entwicklung der Bürgerstiftung berichten.

Erfreuliche Entwicklung der Bürgerstiftung


Am 20.11.2011 wurde die Bürgerstiftung von 89 Gründungsstiftern mit 80.000 Euro Gründungskapital errichtet. Aktuell sind es 158 Stifterinnen und Stifter und ein Stiftungskapital von 165.733 Euro.

Egon Graf hob die 1. Benefizauktion am 23. Mai 2014 in den Talwiesenhallen hervor, bei der tolle Objekte gestiftet wurden. Bei über 150 Besuchern fanden
39 Objekte ihren neuen Besitzer. Insgesamt konnte ein erstaunlicher Betrag von 5.960 Euro dem Stiftungskapital zugeführt werden. Ein herzlicher Dank ging nochmals an alle Objektstifter und Helfer, die diesen Erfolg ermöglichten.
 
Mit dem Ertrag aus dem Stiftungskapital des Jahres 2013 und einer dankbaren Spende der Thüga Singen in Höhe von 1.500 Euro stand aktuell ein Gesamtbetrag von 3.900 Euro für die zweite Fördermaßnahme der Bürgerstiftung zur Verfügung.

Auf Vorschlag des Stiftungsvorstandes und mit einvernehmlicher  Zustimmung des Stiftungsrates wurden die Fördervereine der örtlichen Schulen bedacht:
  • 1.700 Euro für den Freundeskreis Ten-Brink-Schule
  • 775 Euro für den Förderverein Scheffelschule
  • 775 Euro für den Förderverein Hardbgergschule
  • 650 Euro für den Förderverein Hebelschule
Gemeinsame Freude über die Fördermittel der Bürgerstiftung.

Mit diesen Fördermitteln wird die Anschaffung zusätzlich erforderlicher Lehr-, Hilfs- und Spielmaterialien im Rahmen der Betreuungsangebote an den Schulen außerhalb der Unterrichtszeiten unterstützt. Im Jahr zuvor konnte das EU-Schulfruchtprogramm an den örtlichen Schulen gefördert werden.
Bürgermeister Ralf Baumert, die SchulleiterInnen sowie die Vertreter der Fördervereine zeigten bei der Scheckübergabe ihren herzlichen Dank und ihre besondere Freude über die finanzielle Zuwendung der Bürgerstiftung.
 
Egon Graf wies in den weiteren Planungen der Bürgerstiftung darauf hin, dass am 10. Januar 2015 das zweite Benefizkonzert mit dem Orchester Hohnerklang aus Trossingen und deren neuem Programm in den Talwiesenhallen stattfinden wird. Bleibt auch diesem Konzert viel Erfolg zu wünschen!

Zum Bild: Gemeinsame Freude über die Fördermittel der Bürgerstiftung. Die symbolischen Schecks halten in den Händen (von links nach rechts): Egon Graf, Vorstandsvorsitzender Bürgerstiftung, Wolfgang Walter, Vorsitzender Freundeskreis Ten-Brink-Schule, Birgit Steiner, Schulleiterin Scheffelschule, Brigitte Quetting, Schulleiterin Hardbergschule, Birgit Freiberg, Förderverein Hardbergschule, Bürgermeister Ralf Baumert, Andreas Klügling, Vorsitzender Förderverein Hebelschule und Sonja Lanzenberger, Schulleiterin Hebelschule.

Erstes Förderprojekt der Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen


01.07.2013

Die Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen sieht in der Förderung des EU-Schulfruchtprogrammes ein wichtiges Projekt für das Jahr 2013.

Stiftung wird Schulfruchtpate


Vielseitiges Essen und Trinken ist wichtig, um gut und fit durch den Tag zu kommen. Dies gilt für Erwachsene, aber insbesondere auch für unsere Kinder, die ja heutzutage schon früh sehr viel lernen und leisten müssen. Schon in der Kindheit wird der Grundstein für die Entwicklung gesunder Ernährungsgewohnheiten gelegt.

Das Schulfruchtprogramm der EU möchte unseren Kindern Appetit auf Obst machen und gleichzeitig zu mehr Abwechslung in der Ernährung motivieren.

Die EU will mit dem Schulfruchtprogramm Kinder möglichst früh an ein gesundes Ernährungsverhalten heranzuführen und zu vermitteln, dass Obst und Gemüse nicht nur gesund ist sondern auch lecker schmecken.

Für Baden-Württemberg stehen jährlich mindestens 2 Millionen Euro für Obst- und Gemüsemahlzeiten zur Verfügung. Leider kann das Land nicht für die notwendige Kofinanzierung einstehen. Das heißt 50 Prozent der Kosten müssen von Dritten getragen werden.

Die Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen sieht in der Förderung des EU-Schulfruchtprogrammes ein wichtiges Projekt für das Jahr 2013. Der Stiftungsrat hat deshalb auf Vorschlag des Stiftungsvorstandes beschlossen, daß die Bürgerstiftung Rielasingen-Worblingen im Jahr 2013 das EU-Schulfruchtprogramm für circa 1.200 Kinder an den Schulen der Gemeinden und Kindergärten mit dem Betrag von 2.632 Euro fördert.
Gemeinsame Freude über die Fördermittel der Bürgerstiftung.

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Gemeindeverwaltung Rielasingen-Worblingen