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Gemeindenachricht

Wasserversorgung in der Gemeinde Rielasingen-Worblingen
Wasseruntersuchungen im Jahr 2019 - gute Wasserqualität


Im Februar beziehungsweise Mai 2019 wurden verschiedene Wasserproben von einem Fachinstitut entnommen. Bei den vorliegenden Wasserproben handelt es sich um die Eigenwasservorkommen der Gemeinde Rielasingen-Worblingen und des Zweckverbands Wasserversorgung Überlingen am Ried. Die Proben wurden von den Hochbehältern in Rielasingen und Überlingen am Ried entnommen und beinhalten die jährliche konventionelle chemische sowie die umfassende Untersuchung nach der Trinkwasserverordnung 2001.
 
In den Befunden zu den Prüfberichten wird zusammenfassend festgestellt, dass alle Wasserproben der Gemeinde Rielasingen-Worblingen sowie in Überlingen am Ried. erneut die an das Trinkwasser gestellten Anforderungen in vollem Umfang erfüllen.
Die in der Trinkwasserverordnung genannten Grenzwertkonzentrationen wurden in den vorliegenden Trinkwasserproben für die untersuchten Parameter in keinem Fall überschritten.
 
In den Wasserproben für die Hochbehälter Rielasingen und Überlingen am Ried konnten Mangan und Eisen nicht nachgewiesen werden. Ammonium, Nitrit und Phosphat als hygienisch-chemisch relevante Parameter waren in den Wasserproben nicht beziehungsweise in Konzentration unter dem entsprechenden Grenzwert nachweisbar. Die Nitratgehalte liegen mit 20,0 Milligram je Liter beziehungsweise 19,0 Milligramm je Liter unter dem Grenzwert von 50 Milligramm je Liter. Weitere durchgeführte Untersuchungen nach verschiedenen Prüfverfahren ergaben ebenfalls keine Auffälligkeiten.
 
Mit der ermittelten Gesamthärte von 3,67 Millimol pro Liter ist das Wasser nach dem „Wasch- und Reinigungsmittelgesetz“ in den Härtebereich hart einzuordnen, der den Bereich von mehr als 2,5 Millimol pro Liter (>14,0 °dH) umfasst.
 
Die Überprüfung der Calciumcarbonat-Sättigung ergaben für die Wasserproben Rielasingen einen sehr günstigen Sättigungsindex, die Wasserprobe Hochbehälter Überlingen am Ried weist ein leichtes Kalkabscheidungsvermögen auf. Dies ist in korrosions-chemischer Hinsicht als günstig zu bezeichnen, da in der Regel erst bei Überschreitung des sogenannten „Schwellenwertes“ beim Sättigungsindex ab etwa größer +0,30 mit vermehrten Inkrustationen im Leitungsnetz gerechnet werden muss.
Mit 7,8 beziehungsweise 9,8 Milligramm je Liter liegen die gemessenen Sauerstoffkonzentrationen in einem für Trinkwasser günstigen Bereich, über dem aus korrosions-chemischen Gründen geforderten Mindestgehalt von 3,0
Milligramm je Liter, welcher auch zur Ausbildung einer homogenen Deckschicht erforderlich ist.
 
 
Aus den verschiedenen Prüfberichten finden Sie hier auszugsweise einige
Werte zum Trinkwasser


Hinweis zur Eignung metallischer Werkstoffe für Hausinstallationsrohre:

Hinsichtlich der Eignung metallischer Werkstoffe bezogen auf die Beeinflussung der Trinkwasserqualität gilt für Hausinstallationsleitungen nach DIN 50930-6 die folgende
Tabelle

Bei Verwendung von metallischen Werkstoffen für die Hausinstallationsrohre hinsichtlich der Veränderung der Trinkwasserbeschaffenheit sind für beide Wasserproben mit Ausnahme des feuerverzinkten Stahls alle oben genannten Materialen geeignet.
Die vorliegende Tabelle nach DIN 50930-6 (2013-01) gilt, wenn keine besondere Prüfung vor Ort stattgefunden hat. Hinsichtlich der Dimensionierung, der Betriebsweise und der Qualitätsausführung des Materials und der Arbeiten sind in der Hausinstallation zusätzlich die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten, da Korrosionsvorgänge auch bei allgemeiner Eignung der Materialien nie völlig ausgeschlossen werden können.
Redakteur / Urheber
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Redakteur / Urheber
Gemeindeverwaltung Rielasingen-Worblingen

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