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Gemeindenachricht

Wenig Gefahr für Feuerwehr durch Wohnprojekt

Singener Wochenblatt online vom 21.11.2019 von Oliver Fiedler

Baustelle in der Gänseweide.

Rielasingen-Worblingen (of). Der Gemeinderat von Rielasingen-Worblingen hat mit seinem Beschluss vom Dienstagabend den nächsten Schritt im Bebauungsplanverfahren für die Errichtung eine Projekts für „Betreutes Wohnen“ mit zusätzlichen Pflegeleistungen durch Unternehmen „Schweizer Immobilien“ geebnet. Der Bebauungsplan, der genau auf das geplante Gebäude zugeschnitten ist, wurde von den Planern nach der ersten Beratung in einigen Details nachgebessert und kommt nun erneut zur öffentlichen Auslage.
Im Zuge der Verfahrens soll auch der Flächennutzungsplan aktualisiert werden. Das bisher hier angesetzte Mischgebiet wird dabei in ein „Sondergebiet mit Zweckbestimmung“ umgewandelt werden. Der gleiche Status ist schon für das Pflegezentrum St. Verena gegeben.

Damit hatten einige Gemeinderäte wie Dr. Wieland Spur oder Holger Reutemann ein Problem – wegen der Nachbarschaft zum aktuell hier noch angesiedelten Feuerwehrdepot. Die Feuerwehr hätte bereits bei den Planungen ihre Einsatzzahlen übermitteln müssen. Auch das Martinshorn dürfe bei nächtlichen Einsätzen erst auf der Landesstraße angeschaltet werden. Es gebe nach bisheriger Statistik nicht mehr als zehn nächtliche Einsätze pro Jahr, wurde beteuert. Trotzdem gab es zu diesem Thema noch weitere Nachfragen.
Wie Investor Wolfgang Schweizer auf Anfrage aus dem Gremium informierte, sollen bei dem viergeschossigen Projekt im Erdgeschoss unter anderem Wohngemeinschaften für Menschen mit Pflegebedarf geschaffen werden. In den beiden darüber gelegenen Geschossen wolle man 25 Wohneinheiten für betreutes Wohnen anbieten, mit der Option hier auch im Pflegefall wohnen bleiben zu können. Das Obergeschoss wird aus fier frei finanzierten Wohn-Appartements bestehen.
Redakteur / Urheber
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Gemeindeverwaltung Rielasingen-Worblingen