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Gemeindenachricht

Neuer Standort für den Weihnachtsmarkt

Singener Wochenblatt online vom 19.12.2019 von Oliver Fiedler

Rielasingen-Worblingen. Der Weihnachtsmarkt in Rielasingen-Worblingen soll einen neuen Standort bekommen. Denn am bisherigen Standort, wo der Markt mit nur einer Unterbrechung wegen des Straßenumbaus 23 Jahre stattgefunden hat, sind inzwischen so umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen durch die ganzen einmündenden Straßen nötig, dass es für den Veranstalter Handels- und Gewerbeverein nicht mehr trag- und bewältigbar sei. Schon im letzten Jahr wurde die Diskussion angestoßen mit einer Umfrage, ob der Markt auch an zwei Tagen stattfinden könnte, was aber nicht viele Freunde fand.
Zwei Varianten wurden am Schluss in die engere Wahl gezogen. Das sind der Platz am Museumsbahnhof und die Dr.-Fritz-Guth-Straße vor der Talwiesenhalle zwischen dem Sportlerheim und dem Fest-/Reitplatz.

Problem beim Museumsbahnplatz ist, dass der Platz als Standort ertüchtigt werden müsste. Ralf Baumert schätzte Investitionen von rund 100.000 Euro als nötig an, um hier auf Festplatzniveau mit entsprechender Infrastruktur zu kommen. Derzeit ist genau dieser Platz ja die Parkfläche für den Weihnachtsmarkt, diese würden dann auch wegfallen. Im Frühjahr 2021 soll durch das Verkehrsministerium des Landes bekannt gegeben werden, ob eine Wiederbelebung der Bahnlinie Etzwilen-Singen oder gar eine Variante Stuttgart-Winterthur weiterverfolgt werden soll. Im Mai / Juni solle die Strecke mit einer Fahrt offiziell eingeweiht werden, um da auch Flagge zu zeigen.

Als viel besser geeignet wurde der Bereich an der Talwiesenhalle bewertet. Hier könne man einen Teil der Infrastruktur der Halle wie auch de FC Sportheims mitnutzen und von dort eine Energieversorgung wie Entsorgung organisieren. Die Flächen seien auch relativ größenvariabel für den Fall, dass der Markt mal kleiner ausfallen würde. Der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins, Michael Pätzholz, sprach sich genauso entschieden dafür aus, wie der Vorsitzende des Standortmarketingvereins Pro|RiWo, Werner Niete. Man könne hier den Markt auch in ein neues Format führen und eventuell auch mit neuen Namen. Gemeinderätin Jutta Gold wünschte sich dazu einen „Rielasinger-Winterzauber“, was aber damit kommentiert wurde, dass es ja gar keinen Winter mehr gäbe.

Der neue Standort für den Rielasinger Weihnachtsmarkt verspricht viel Flexibilität. swb.Bild: Gemeinde

Was die Rielasinger Hauptstraße betrifft, so könnte hier auch den Narren in Sachen Verkehrssicherung einige Unbill ins Haus stehen wurde angedeutet.  Der „Schmotzige Donnerstag“ macht uns ein ähnliches Bauchweh, gestand Bürgermeister Ralf Baumert. „Das Narrenbaumloch ist am falschen Fleck“, meinte Baumert, wenngleich das von Gemeinderat und Narrenpräsident Holger Reutemann doch anders gesehen wird.

Redakteur / Urheber
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Gemeindeverwaltung Rielasingen-Worblingen