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Weitere Infos:


Ines Baumert mit einer der von ihr am Wochenende genähten Schutzmasken, die dem Hilfskreis der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden sollen. swb-Bild: pr

Videoanleitung
In 3 Minuten zum eigenen Mundschutz

Anmerkung zur Herstellung von Ines Baumert:
"Die Produktionszeit je Maske, beläuft sich aufgrund der sehr einfachen Arbeitsschritte auf etwa 3 Minuten, bei weniger Geübten auf maximal 5 Minuten (inklusive Zuschnitt und Nähen).
Da es sich um einen speziellen Stoff handelt, müssen die Ränder nicht gesäumt und es kann auf das aufwändige Einnähen eines Drahtes verzichtet werden.
Der spezielle Stoff, gespendet von meinem Arbeitgeber, der Firma Kasper, ist problemlos mit haushaltsüblichen Waschmitteln bei 60 Grad waschbar und schnell trocknend.
Sie brauchen nur eine Nähmaschine, Stoff, Garn (haushaltsüblich), Gummiband (5 Millimeter), mein Video und los geht's!

Danke an alle HelferInnen für Ihre Unterstützung!"

Die örtlichen Betriebe (EDEKA und Laden 34) unterstützen uns bei der Beschaffung von weiteren Nähfadenrollen und Gummi über den Großhandel.

Gemeindenachricht

Eigene Schutzmasken-Produktion gestartet

Singener Wochenblatt online vom 23.03.2020 von Oliver Fiedler

Rielasingen-Worblingen. Nachdem medizinischer Mundschutz den medizinischen und pflegerischen Einrichtungen vorbehalten bleiben muss, werden am Montag alle ehrenamtlichen Helfer und Rathausbeschäftigten mit meinem selbstgefertigtem Mundschutz ausgestattet, berichtet das Rathaus Rielasingen aktuell. Die Masken in einer Erstauflage von 100 Stück, hat die Frau des Bürgermeisters, Ines Baumert, als gelernte Bekleidungsschneiderin am Wochenende angefertigt.

"Die Masken können trotz der speziellen Gewebefaser keinen Infektionsschutz bieten, sollen die Träger und andere vor der Übertragung des Virus durch Tröpfchen schützen", unterstreicht Ines Baumert. Die Masken können nach Gebrauch mit 60 Grad gewaschen und wiederverwendet werden. »Es sind natürlich auch hier die allgemeinen Hygieneempfehlungen, zum Beispiel beim Tragen und bei der Lagerung des Mundschutzes zu beachten«, betont Ines Baumert.

Die Erzieherinnen aus den derzeit bis auf Notgruppen geschlossenen Kinderhäusern, welche ebenfalls gerne nähen wollen oder können, will sie nun in den kommenden Tagen einlernen, damit nicht nur 100 sondern einige Tausend für den Bedarfsfall bereit gehalten werden können.

»Ich hoffe auch auf viele ehrenamtliche Helfer (NäherInnen), die bei der Produktion in ihren Gemeinden mithelfen. Jede/r kann in der derzeitigen Ausnahmesituation in vielen Bereichen ehrenamtliche Unterstützung leisten«, so der Aufruf von Ines Baumert.

Interessenten können sich im Bürgermeisteramt unter 07731 / 932146 oder unter 9321-46 oder via sekretariat@rielasingen-worblingen.de melden.

Wichtige Hinweise des Gesundheitsamtes zu der Verwendung der selbst gefertigten Masken:


Die Masken sind auf jeden Fall besser als in die Hand zu niesen und ein unsicherer Restschutz davor andere anzustecken wird erzielt.
Es ist kein verlässlicher Schutz, weder davor anzustecken noch angesteckt zu werden. Es ersetzt keinen CE zertifizierten Mundschutz oder Maske.
Wer krank ist muss zu Hause bleiben, wer zu Kranken geht muss sich professioneller schützen. Auch Abstand halten muss weiterhin sein.


Pflegeanleitung und Herstellerangaben für die selbst genähten Masken des Helferkreises „Corona Rielasingen-Worblingen“
 
100 Prozent Polyester, Oeko-Tex
bei mindestens 60 Grad waschbar
schnelltrocknend
nicht heiß bügeln
trocknergeeignet (schonend)
DIN EN ISO 9237
 
Die Masken sollten regelmäßig nach deren Benutzung (am besten täglich) gewaschen oder mindestens 5 Minuten in heißes Wasser getaucht und gewendet werden. (siehe auch www.verbraucherzentrale.de)

Redakteur / Urheber
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Redakteur / Urheber

Gemeindeverwaltung Rielasingen-Worblingen