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Christa Schwarz-Mayer

Vita - Meilensteine

1962 - Geboren in Zell am Hammerbach
1982 - Ausbildung zur Bürokauffrau
1985 - Betriebswirtin HWK Freiburg
1991 - Keramikerin – Fachrichtung Scheibentöpferin
1992 - Eigene Keramikwerkstatt in Zell am Hammerbach
1994 - Gesellin bei der Siegburger Töpferei in Siegburg
1995 - Gesellin bei Pennys Pottery in Henry, County Jerry, Irland
1996 - Gesellin bei der Töpferei „Abraxas“ in Konstanz
1997 - Buchhalterin in Orsingen
2000 - Familienzeit
2006 - Assistentin der Personalleitung in Rielasingen
2012 - Ausbilderin (AEVO) + IBK-Ausbilderin
2015 - Geprüfte Personalfachkauffrau IHK
2019 - Zertifizierte „Transaktionsanalytische Beraterin DGTV“ (Coach)
Seit 1997 verfolge ich meine Leidenschaft als Keramikerin und arbeite, neben meiner Haupttätigkeit, regelmäßig in meiner eigenen Werkstatt an neuen Objekten.

Meine Welt

Erde, Feuer, Wasser und Luft, sind die Elemente der Erde, aber auch die Bestandteile, um Keramik herzustellen. Als erdverbundener Mensch habe ich eine besondere Beziehung zum Werkstoff Ton. Er ist formbar, ganz nach meiner Vorstellung und meiner Kreativität. Er hat aber auch seine Eigenheiten und möchte behutsam, rhythmisch und einfühlsam behandelt werden. Es braucht Geduld, Konzentration und Ausgeglichenheit, um den Ton auf der Drehscheibe bearbeiten zu können. Neues aus Erde zu schaffen und mich kreativ auszudrücken - das ist meine Welt.

  • Informationen zu meinen Werken:


    Dosen mit Deckel aus alten Metallteilen
    Bereits 1993 habe ich begonnen „Schrott-Teile“ zu sammeln, um diese wiederzuverwenden und daraus neue Objekte zu gestalten. Diese Teile sind Ausgangspunkt für die Gestaltung der Objekte.
    Mit dieser Aktion und diesen Werken beabsichtige ich unsere Wegwerfgesellschaft in den Fokus zu rücken. Denn schon in den Neunzigerjahren wurden Gegenstände nicht alt und unbrauchbar, sondern durch eine Neuerung veraltet und damit ausrangiert. Dieses „Veralten" ist heute deutlicher zu beobachten und nimmt immer mehr an Präsenz zu. Ein Handy beispielsweise, wird wegen neuer Funktionen und oder eines neuen Designs gekauft und nicht weil es nicht mehr funktioniert. 
     
    Mit meiner Arbeit möchte ich etwas Neues aus alten Materialien schaffen und dadurch etwas Altem eine neue Funktion geben. So wird zum Beispiel aus einer alten und verbrauchten Holzofenherdplatte ein Deckel für eine Dose.

    Material
    Die Objekte sind aus Steinzeugton gefertigt. Die Oberfläche außen ist ohne Glasur und nur mit Eisenoxid und Braunstein behandelt. Innen sind die Gegenstände mit einer Glasur überzogen. Alles wird bei 1.250 °C dicht gebrannt. Bei dieser Temperatur mit dieser Art Ton sind die Stücke dicht und somit auch im Außenbereich problemlos verwendbar. Alle hier gezeigten Objekte sollten wegen des Deckels aus Metall nicht draußen aufgestellt werden, da die Deckel sonst weiter rosten würden.

    Technik:
    Alle Dosen sind auf der Scheibe gedreht, außen mit Eisenoxid und Braunstein behandelt, innen mit einer Glasur überzogen und bei 1.250 °C gebrannt. Die zweite Dose ist in Platten-Technik hergestellt, sonst genau wie die anderen Objekte weiterbearbeitet.

    Objekte / Titel:

    Dose rund mit Deckel
    Höhe 13, Durchmesser 19 Zentimeter, Preis: 500,00 Euro

    Dose rechteckig mit Deckel
    Höhe 15,5 / 11, Tiefe 15, Breite 18,5 Zentimeter, Preis: 800,00 Euro

    Dose / Vase mit Zahnrad
    Höhe 37, Durchmesser 14 bis 18 Zentimeter, Preis 1.000 Euro

    Dose mit Deckel
    Höhe 29, Durchmesser 24 Zentimeter, Preis 1.200 Euro

    Dose mit Deckel
    Höhe 19, Durchmesser 48 Zentimeter, Preis: 1.500 Euro

    Die Deckel sind alle aus altem Metall, gefunden auf dem Schrottplatz in den 90er-Jahren, sowie auch das Zahnrad.

Christa Schwarz-Mayer.

Gemeindeverwaltung Rielasingen-Worblingen