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Gutachten zur Umsetzung des Hochwasserschutz

Singener Wochenblatt online vom 21.12.2018 von Oliver Fiedler

Rielasingen-Worblingen (of). Der Gemeinderat von Rielasingen-Worblingen hat in seiner Sitzung am Mittwoch das Fachbüro Wald & Corbe mit der Fortschreibung der Flussgebietsuntersuchung der Radolfzeller Aach beauftragt. An den Kosten von rund 46.500 Euro für die Studie beteiligt sich das Land zu 70 Prozent, wie Ortsbaumeister Martin Doerries in der Sitzung informierte. Die Untersuchung baut auf einer ersten Untersuchung auf, die die Gemeinde angestrengt hatte, nachdem bei der Hochwasserkartierung des Landes sehr viele Grundstücke, vor allem rund um den alten Ortskern Rielasingen, wegen der Gefahr eine „HQ 100“ (hundertjähriges Hochwasser) als unbebaubar erklärt wurden. Die damalige Studie hatte jedoch die „HQ 100“ Marken deutlich zurücksetzen können. Durch weitere Untersuchungen soll nun ein Handlungshorizont entwickelt werden, die die Maßnahmen darstellt, die konkret zur Sicherung von Hochwasserereignissen nötig sind. In Abstimmung mit der Stadt Singen gibt es bereits Überlegungen zwischen beiden besiedelten Bereichen der Aach mehr Raum durch Mäandrierung zu geben. Aber auch Dämme oder eine Tieferlegung der Aachsole könnten hier helfen. Bei etwaigen Baumaßnahmen wäre das Regierungspräsidium dann Bauherr.


Redakteur / Urheber
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Gemeindeverwaltung Rielasingen-Worblingen
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