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Jetzt doch: "Rettet das Oberholz"

Singener Wochenblatt online vom 11.12.2021 von Oliver Fiedler

Im letzten Winter musste mit einer großen Fällaktion auf das Eschensterben im Oberholz reagiert werden. swb-Bild: of

Rielasingen-Worblingen/Arlen. Das „Oberholz“, der kleine Wald bei Arlen, muss nun doch gerettet werden, ganz nach den Worten eines Musikfestivals, das hier bis vor einigen Jahren auf dem ehemaligen Fußballplatz bei dem Waldhügel veranstaltet wurde. Denn das Eschensterben hat dem Waldstück im letzten Winter enorm zugesetzt, wie der Leiter des Kreisforstamtes, Walter Jäger und Revierförster Peter Baumann in der Sitzung des Gemeinderats deutlich machten.

Denn dort war der Anteil an Eschen enorm hoch wie überhaupt die rund 114 Hektar Wald auf der Gemarkung der Gemeinde extrem vom Eschensterben betroffen sind, das aus Asien eingeschleppt wurde. Während der Anteil der Baumart, die auch von Schreinern sehr geschätzt wird, in Baden-Württemberg bei vier Prozent liegt, kommt man hier auf 18 Prozent und im Oberholz, das eher mit feuchten Böden aufwartet, seien es sogar noch mehr gewesen. Seit letztem Winter war dort eine massive Fällaktion im Gang gewesen. Jetzt sollen die entstandenen Lücken aufgeforstet werden. Rund 3.000 Baumsetzlinge würden dafür nötig sein, so Baumann. Bürgermeister Baumert sagte, dass es dazu aus dem Ortsseniorenrat eine Anfrage gebe, das mit einer Bürgerpflanzaktion zu verbinden, es sei ja auch ein Herzenswald der Arlener.

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Gemeindeverwaltung Rielasingen-Worblingen