Kulturpunkt

Pressespiegel

Gemeinde kauft »Goldenes Rössle«
Worblingen soll nicht ohne Gasthaus sein

Singener Wochenblatt online vom 31.05.2022 von Oliver Fiedler

Dem voraus ging ein eindeutiges Votum des Gemeinderates in nichtöffentlicher Sitzung. Die Räte wie der Bürgermeister wollen damit vermeiden, dass das Gebäude in die Hände von Investoren fällt und somit die Gaststätte als eines der ortsbildprägenden Gebäude an der Höristraße vermutlich bald aus dem Ortsbild verschwunden wäre, so die Medienmitteilung der Gemeinde.

Der Gemeinderat sprach sich danach auch gleichzeitig für den Erhalt der Gaststätte mit Wohnungen im Obergeschoss aus. Eine Ortschaft mit 4.600 Einwohnern, das gehe einfach nicht, so Bürgermeister Ralf Baumert auf Nachfrage.
Die Verwaltung wurde deshalb beauftragt, eine/n entsprechende/n PächterIn zu suchen, da der derzeitige Eigentümer und Betreiber des „Goldenen Rössle“ den Gaststättenbetrieb einstellen will. Aktuell ist das Restaurant - mit griechischer Küche - noch in Betrieb.
Über die Kosten des Kaufs gibt es keine Information. Die Gemeinde greift dafür aber in ihre Rücklagen, sieht das Geld aber in der Immobilie besser angelegt, als dafür Verwahrentgelte bezahlen zu müssen.

Das Gebäude des Goldenen Rössle wurde bereits im 15. Jahrhundert urkundlich erwähnt, war 1896 einem Brand zum Opfer gefallen und wurde 1897 wieder samt Scheune und Stallungen neu erbaut. 1945 diente es französischen Einheiten als Hauptquartier.

Die Gemeinde Rielasingen-Worblingen hat nach dem Notartermin nun den Kauf des Gasthaus »Goldenes Rössle« in Worblingen bekannt gegeben. Dadurch sollen das Gebäude wie ein gastronomisches Angebot für Worblingen gesichert werden. Foto: Fiedler

Redakteur / Urheber
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Gemeindeverwaltung Rielasingen-Worblingen