Die Hauptstraße in Rielasingen in der Abenddämmerung. Foto: Christoph Ebbert.

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Lärmaktionsplan Erläuterungsbericht
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Bauleitplanung, Bauanträge
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Lärmaktionsplan (Entwurf)

Die Gemeinde Rielasingen-Worblingen hat das Büro Fichtner Water & Transportation GmbH mit der Erstellung eines Lärmaktionsplans für die Gemeinde Rielasingen-Worblingen beauftragt. Der Entwurf des Lärmaktionsplans wurde vom Gemeinderat gebilligt und beschlossen.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Analyse der Lärmsituation in der Gemeinde wurde von der Firma Fichtner Water & Transportation ein Maßnahmenkonzept erstellt. Ziel der Maßnahmen ist eine wirksame Minderung der Lärmbelastung bei einem möglichst effizienten Mitteleinsatz.

Die Gebäudelärmkarte zeigt, dass die Richtwerte der Lärmschutzrichtlinie-StV für verkehrsrechtliche Maßnahmen entlang der Landesstraße 191 an wenigen Gebäuden am Tag, jedoch an zahlreichen Gebäuden in der Nacht, überschritten werden. Außerhalb dieses Bereiches sind es nur vereinzelte Gebäude, an denen die Richtwerte der Lärmschutzrichtlinie-StV überschritten werden.

Aus den Ergebnissen des Lärmaktionsplans ist eine Empfehlung zur Beschränkung der Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde nachts auf der Landesstraße 191 von der Singener Straße bis zu nördlichen Einmündung in den Steinerweg abzulesen. Die Realisierung dieser Maßnahme ist von der Genehmigung der zuständigen Straßenverkehrsbehörde abhängig.

Der Entwurf des Lärmaktionsplans wurde vom 16.04.2014 bis einschließlich 16.05.2014 (Auslegungsfrist) beim Bürgermeisteramt während der Öffnungszeiten öffentlich ausgelegt. Außerdem erfolgte bis zum 16.05.2014 die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.

Die Straßenverkehrsbehörde forderte 2015 und 2016 weitere Verkehrszählungen und Nachberechnungen. Im Rahmen des Lärmaktionsplans hat die Gemeinde Rielasingen-Worblingen Anfang des Jahres 2017 eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 40 Kilometer pro Stunde ganztägig beantragt (Streckenabschnitt: Ramsener Straße 4  - Gottmadinger Straße 11 -  Hauptstraße 28). Dieser wurde vom Landratsamt geprüft und zur Genehmigung an das Regierungspräsidium vorgelegt. Jetzt kamen vom Regierungspräsidium Zweifel, dass mit der beantragten Maßnahme die erforderliche Lärmreduzierung von aufgerundet 3 dB(A) nicht erreicht werden kann. Eine neue Stellungnahme des Lärmgutachters besagt, dass bei Tempo 40 nur eine geringe Lärmminderung erreicht wird. Tempo 30 würde zu einer Lärmminderung zwischen 2,5 und 2,7 dB(A) führen. Derzeit befindet sich diese Stellungnahmen zur Überprüfung beim Landratsamt. Die Gemeindeverwaltung hofft, dass eine Geschwindigkeitsbeschränkung  von 30 Kilometer pro Stunde ganztags vom Regierungspräsidium genehmigt wird.

Gemeindeverwaltung Rielasingen-Worblingen
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