Rielasingen
Postleitzahl 78239
Die wichtigsten Zeugnisse einer menschlichen Besiedlung stammen aus der Hallstattzeit. Hügelgräber enthielten Geräte und Schmuckstücke aus dieser Kulturepoche. Dorfstrasse von Rielasingen im Jahr 1920 Zwei vermutlich alemannische Friedhöfe weisen Rielasingen als frühe Siedlung aus. Der Ort wird 1155 als "Villa Röleizingen" in einer Urkunde Kaiser Barbarossas erstmals erwähnt. Der Name dürfte sich wohl von einem Personennamen herleiten. Zu den ältesten und bedeutendsten mittelalterlichen Grundherren in Rielasingen gehörten die Klöster Reichenau und St. Georgen in Stein am Rhein. Lehensträger der Reichenauer Güter und Rathaus Rielasingen im Jahr 1891 Dorfherren waren die Freiherren von Rosenegg. Nach ihrem Aussterben 1480 kam die Herrschaft Rosenegg mit dem größten Teil des Dorfes an die Grafen von Lupfen. Ihre Nachfolger waren von 1582 an die Freiherren von Mörsperg-Belfort. 1610 gelangte Rielasingen schließlich in den Besitz des Bischofs von Konstanz und gehörte bis zur Säkularisation 1803 zum Hochstift Konstanz. Seit dieser Zeit ist Rielasingen badisch.