Worblingen
Postleitzahl 78239
Die Entstehung von Worblingen geht in die alemannische Zeit zurück. Der Ortsname - abgeleitet vom Personennamen "Wormilo" - erscheint erstmals 1165 in einer Zinsliste Die alte Mühle von Worblingen des Klosters Reichenau, zu dessen Besitz der größte Teil des Ortes gehörte. Von etwa 1300 bis 1456 waren die Herren von Stein im Besitz des Reichenauischen Lehens Worblingen. Dann folgte die Ritterfamilie von Klingenberg. Ab 1603 befand sich Worblingen unter der Herrschaft der Herren von Dankenschweil. Archilles von Dankenschweil ließ 1611 anstelle der 1499 zerstörten Burg ein Schloß im Dorf errichten. Die Freiherren von Liebenfels waren bis zum Übergang Worblingens an Baden 1806 die Ortsherren.
Wie in Wangen, Gailingen und Randegg, ebenfalls reichsritterschaftliche Orte im Hegau, ließen sich in Worblingen zahlreiche Juden nieder. 1875 zählte man 95 jüdische Bürger am Ort.
Die beiden Gemeinden Rielasingen und Worblingen haben sich im Rahmen der Gemeindereform am 01. Januar 1975 zur Einheitsgemeinde Rielasingen-Worblingen zusammengeschlossen.